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| während dem Mantra |
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| Tsubaki Grand Shrine |
Moin moin ihr lieben Menschen, hier mal wieder ein paar Bilder... diesmal vom 2. Field Trip meines Kurses "Society and Culture of Mie". Wir haben einen innerhalb von Mie, aber auch Japan selbst berühmten Schrein besucht, der da heißt "Tsubaki Grand Shrine" (also zu deutsch vermutlich schlicht "Tsubaki-Schrein"). Der Schrein ist einer der ältesten in Japan und besteht aus mehreren Gebäuden. Oben seht ihr die "Gebetshalle", bei der gerade eine Zeremonie stattfand, als wir dort ankamen.
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| Hobby-Japaner-Meute! |
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| Mingming! ♥ |
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An dieser Stelle hab ich dann verbotenerweise ein Foto von einem anscheinend eher neuartigen shintoistischem Ritual gemacht: der "Segnung" (zu englisch purification) eines neu gekauften Autos. Ich kann mir nicht helfen, aber Shintoismus erscheint mir unglaublich kommerziell. Seien es Autosegnungen, bei denen der Priester auf gut deutsch mit nem Staubwedel rumfuchtelt und dann noch irgendeine vermutlich eindrucksvolle Litanei aufsagt, oder irgendwelche (käuflichen) Weissagungen, bei denen man danach noch mal zu dem jeweiligen Shintô-Gott beten sollte. Das läuft dann so ab, dass man einen beliebigen Geldbetrag (Schein oder Münze) in eine Art Holzkasten wirft, 2 Mal in die Hände klatscht, um den Gott zu rufen, und dann seinen Wunsch übermittelt und sich zum Schluss noch verbeugt. Vermutlich gilt auch hier: Je mehr Geld, desto besser. Ich hab's aus Spaß an der Freude auch ausprobiert, und da hat tatsächlich jemand 1000 Yen in diesen Holzkasten getan... der hatte wohl mehr Vertrauen als ich mit meinen 100 Yen! Diese Weissagung hab ich auch ausprobiert. Dabei zahlt man 200 Yen, darf dann ein Holzkästchen schütteln und aus diesem eine Nummer ziehen. Die Nummer gibt man dann dem Typ an der Kasse, der einem dann die dazugehörige Prophezeiung (auf nem kleinen weißen Zettel geschrieben) gibt. Anscheinend (ich konnte die Schriftzeichen nicht lesen) war's keine besonders gute... Daher "musste" ich dann die oben bereits beschriebene Gott-Anrufung durchführen und den Gott darum bitten, dass er mir hilft, mein schweres Schicksal abzuwenden. Hat wohl aufgrund des Mukade-Bisses nur halbwegs geklappt...
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| "Segnung" des neuen Autos... ohne Worte... |
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| Tôri |
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| Reinigungsritual vor dem Betreten des Schreins |
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| Reinigungsbecken... mit schöner Drachenfigur! |
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| Tempel zu Ehren von Ame-no-Uzume |
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| mit schöner Froschfigur :) |
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| Aufhängestation für Holztafeln, die man vor Ort kaufen konnte |
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Auf dem Gelände des Schreins stehen verschiedene Gebäude, von denen das Hauptgebäude der shintoistischen Gottheit Sarutahiko no Ōkami gewidmet ist. Ein kleineres Gebäude ist dessen Frau, der Göttin Ame no Uzume, gewidmet. In einem weiteren Gebäude waren verschiedene Kunstgegenstände ausgestellt (die man auch kaufen konnte) und auch auf dem Gelände selbst konnte man kleine Souvenirs kaufen. Da ich von Talismanen nicht besonders viel halte (wie auch allgemein von Aberglauben (Glauben? hahaha) und dergleichen), habe ich dort aber nichts gekauft...
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| :) | |
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| Mit Poy und Vi! |
Die letzte Station war ein traditionelles Teehaus, das sich ebenfalls auf dem Schrein-Gelände befindet. Wir saßen in einem quadratischen Zimmer, in dem die Tee-Zeremonie für uns abgehalten wurde. Wir bekamen zunächst eine Süßigkeit serviert (Momiji, sehr sehr lecker!), die wirklich unglaublich süß war, fast schon zu sehr... danach wurde dann der Tee gebracht. Der Tee, der für Tee-Zeremonien verwendet wird, ist sehr bitter, schmeckt aber trotzdem sehr erfrischend. Das interessanteste Detail is vermutlich, dass er auf der Oberfläche schäumt. Die Kombination aus supersüß und sehr bitter ist übrigens mit Absicht, damit diese beiden Dinge zusammen genommen sich wiederum ergänzen.
Im Anschluss wurden wir noch in ein kleines privates Zimmer für Tee-Zeremonien geführt, in dem vielleicht 5 Leute Platz finden. Eine richtige Teezeremonie kann, je nach Personenanzahl, den ganzen Tag in Anspruch nehmen. Sollte ich mir merken, falls ich mal wieder an einer teilnehmen sollte!
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| Tee-Zeremonie Vorraum |
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| mit Iin und Poy |
Soviel mal zum kulturellen Teil. Demnächst noch mehr Bilder, aber nachdem ich 2 Nächte lang kaum geschlafen habe, verschiebe ich das mal auf "bald"...
Good night, starshine!
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