Mittwoch, 22. August 2012
Sonntag, 15. Juli 2012
Senju-ji
Nach langer Zeit mal ein Lebenszeichen von mir! Hab ziemlich viel aufzuholen, da ich ja seit über nem Monat nix mehr Neues veröffentlicht habe. Deshalb folgen erstmal ganz viele Bilder von meinem vorletzten Kulturtrip zum oben genannten "Senju-ji", auch bekannt als "Takada Honzan". Fand ich für mich sehr schön, da es ein buddhistischer Tempel ist und ich mich ja sowieso für Buddhismus interessiere.
Der Tempel folgt der Tradition der "Wahren Schule des Reinen Landes", welche sich durch den Glauben an den so genannten Amida-Buddha auszeichnet. Im geschichtlichen Verlauf haben sich verschiedene Richtungen des Buddhismus (besonders in China und über China dann nach Japan) entwickelt sowie darauf aufbauend die dazugehörigen Traditionen und Texte (genannt Sutra). Die Wahre Schule des Reinen Landes (auf Japanisch: 浄土真宗 jôdo-shinshû) glaubt also wie gesagt an den Amida-Buddha, welcher der Überlieferung nach irgendwann mal gelebt hat und erleuchtet wurde (ja ich weiß, sehr konkret!), sich allerdings dazu entschlossen hat, den anderen Lebewesen zu helfen, selbst die Erleuchtung zu erlangen und schlussendlich in sein Reich, das Westliche Paradies, zu gelangen.
Das gestaltet sich so, dass man neben verschiedenen (ein wenig esoterisch angehauchten) Zeremonien vor allen Dingen ein Mantra namens nenbutsu beten muss, mit welchem man den Buddha also anrufen und um seine Hilfe bitten kann. Es ist im Grunde nur das: Man wiederholt das Mantra und fertig. Das ist leider bei vielen japanischen Formen des Buddhismus (man nennt diese Formen "tariki", weil man sich auf die Kraft und Hilfe von einem transzendenten Wesen verlässt) ähnlich und hat gerade mit dem ursprünglichen indischen Buddhismus nur noch wenig zu tun.
Trotzdem vermittelt einem gerade die Architektur des Tempels und auch der Halle im Inneren etwas sehr Erhabenes und trotz der relativen Schlichtheit auch etwas Besonderes. Wir haben noch den Anfang einer Zeremonie mitbekommen, die natürlich sher eindrucksvoll war, obwohl nur 2 Mönche daran beteiligt waren.
Ansonsten hatten wir einen Mönch als Guide, der uns durch die beiden Haupthallen geführt hat und letzten Endes auch in den dazugehörigen Garten. Der Garten sah ein bisschen wild aus, da vermutlich kurz zuvor mal wieder ein unwetterartiges Wetter geherrscht hat. Am Ende des Gartens gibt es ein Teehaus, das allerdings, soweit ich das mitbekommen habe, nicht mehr benutzt wird.
Nach der Exkursion hatten wir noch ein bisschen Zeit, uns die Umgebung des Tempels näher anzuschauen, da diese sich zeitgleich und teilweise auch schon vor dem Bau des Tempels entwickelt hat. Es gibt dort immer noch viele traditionelle japanische Häuser und auch sehr viele Shops, allerdings hatten zum Zeitpunkt unseres Besuches so gut wie keine geöffnet. Wir haben schließlich dann doch noch einen Süßigkeitenladen gefunden und uns erstmal mit Süßkram eingedeckt... ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass die Gegend um die Uni eine der teuersten in ganz Tsu zu sein scheint!
War jedenfalls eine sehr gute Erfahrung und auch die letzte Exkursion, von der ich Bilder habe. Bei der nächsten, die Besichtigung der Honda-Autofabrik in Suzuka, durfte man nämlich keine Bilder machen. Da ich aber sowieso schon von meiner Flexi-Tätigkeit bei Benz her mir grob vorstellen konnte, wie die Fabrik von innen aussieht und es dann tatsächlich auch nicht viel anders war, war das keine große Enttäuschung für mich.
Im Moment arbeite ich mit 7 Leuten aus diesem Unterricht an der Endpräsentation über die oben geschilderte Honda-Fabrik. Die Arbeitsteilung läuft aber zum Glück ganz gut und ich bin ganz zuversichtlich, dass wir das gut hinbekommen werden.
Jetzt aber werde ich nach einem eher schwachen Jogging-Trip (Manche Leute würden jetzt vermutlich auch "Pfeife!" sagen, hehehe ;) ) erstmal duschen gehen und danach noch zum Koreaner essen gehen.
Bis demnächst mit den versprochenen Bildern!
Der Tempel folgt der Tradition der "Wahren Schule des Reinen Landes", welche sich durch den Glauben an den so genannten Amida-Buddha auszeichnet. Im geschichtlichen Verlauf haben sich verschiedene Richtungen des Buddhismus (besonders in China und über China dann nach Japan) entwickelt sowie darauf aufbauend die dazugehörigen Traditionen und Texte (genannt Sutra). Die Wahre Schule des Reinen Landes (auf Japanisch: 浄土真宗 jôdo-shinshû) glaubt also wie gesagt an den Amida-Buddha, welcher der Überlieferung nach irgendwann mal gelebt hat und erleuchtet wurde (ja ich weiß, sehr konkret!), sich allerdings dazu entschlossen hat, den anderen Lebewesen zu helfen, selbst die Erleuchtung zu erlangen und schlussendlich in sein Reich, das Westliche Paradies, zu gelangen.
Das gestaltet sich so, dass man neben verschiedenen (ein wenig esoterisch angehauchten) Zeremonien vor allen Dingen ein Mantra namens nenbutsu beten muss, mit welchem man den Buddha also anrufen und um seine Hilfe bitten kann. Es ist im Grunde nur das: Man wiederholt das Mantra und fertig. Das ist leider bei vielen japanischen Formen des Buddhismus (man nennt diese Formen "tariki", weil man sich auf die Kraft und Hilfe von einem transzendenten Wesen verlässt) ähnlich und hat gerade mit dem ursprünglichen indischen Buddhismus nur noch wenig zu tun.
Trotzdem vermittelt einem gerade die Architektur des Tempels und auch der Halle im Inneren etwas sehr Erhabenes und trotz der relativen Schlichtheit auch etwas Besonderes. Wir haben noch den Anfang einer Zeremonie mitbekommen, die natürlich sher eindrucksvoll war, obwohl nur 2 Mönche daran beteiligt waren.
Ansonsten hatten wir einen Mönch als Guide, der uns durch die beiden Haupthallen geführt hat und letzten Endes auch in den dazugehörigen Garten. Der Garten sah ein bisschen wild aus, da vermutlich kurz zuvor mal wieder ein unwetterartiges Wetter geherrscht hat. Am Ende des Gartens gibt es ein Teehaus, das allerdings, soweit ich das mitbekommen habe, nicht mehr benutzt wird.
Nach der Exkursion hatten wir noch ein bisschen Zeit, uns die Umgebung des Tempels näher anzuschauen, da diese sich zeitgleich und teilweise auch schon vor dem Bau des Tempels entwickelt hat. Es gibt dort immer noch viele traditionelle japanische Häuser und auch sehr viele Shops, allerdings hatten zum Zeitpunkt unseres Besuches so gut wie keine geöffnet. Wir haben schließlich dann doch noch einen Süßigkeitenladen gefunden und uns erstmal mit Süßkram eingedeckt... ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass die Gegend um die Uni eine der teuersten in ganz Tsu zu sein scheint!
War jedenfalls eine sehr gute Erfahrung und auch die letzte Exkursion, von der ich Bilder habe. Bei der nächsten, die Besichtigung der Honda-Autofabrik in Suzuka, durfte man nämlich keine Bilder machen. Da ich aber sowieso schon von meiner Flexi-Tätigkeit bei Benz her mir grob vorstellen konnte, wie die Fabrik von innen aussieht und es dann tatsächlich auch nicht viel anders war, war das keine große Enttäuschung für mich.
Im Moment arbeite ich mit 7 Leuten aus diesem Unterricht an der Endpräsentation über die oben geschilderte Honda-Fabrik. Die Arbeitsteilung läuft aber zum Glück ganz gut und ich bin ganz zuversichtlich, dass wir das gut hinbekommen werden.
Jetzt aber werde ich nach einem eher schwachen Jogging-Trip (Manche Leute würden jetzt vermutlich auch "Pfeife!" sagen, hehehe ;) ) erstmal duschen gehen und danach noch zum Koreaner essen gehen.
Bis demnächst mit den versprochenen Bildern!
Montag, 11. Juni 2012
Kulturelle Impressionen
| während dem Mantra |
| Tsubaki Grand Shrine |
| Hobby-Japaner-Meute! |
| Mingming! ♥ |
An dieser Stelle hab ich dann verbotenerweise ein Foto von einem anscheinend eher neuartigen shintoistischem Ritual gemacht: der "Segnung" (zu englisch purification) eines neu gekauften Autos. Ich kann mir nicht helfen, aber Shintoismus erscheint mir unglaublich kommerziell. Seien es Autosegnungen, bei denen der Priester auf gut deutsch mit nem Staubwedel rumfuchtelt und dann noch irgendeine vermutlich eindrucksvolle Litanei aufsagt, oder irgendwelche (käuflichen) Weissagungen, bei denen man danach noch mal zu dem jeweiligen Shintô-Gott beten sollte. Das läuft dann so ab, dass man einen beliebigen Geldbetrag (Schein oder Münze) in eine Art Holzkasten wirft, 2 Mal in die Hände klatscht, um den Gott zu rufen, und dann seinen Wunsch übermittelt und sich zum Schluss noch verbeugt. Vermutlich gilt auch hier: Je mehr Geld, desto besser. Ich hab's aus Spaß an der Freude auch ausprobiert, und da hat tatsächlich jemand 1000 Yen in diesen Holzkasten getan... der hatte wohl mehr Vertrauen als ich mit meinen 100 Yen! Diese Weissagung hab ich auch ausprobiert. Dabei zahlt man 200 Yen, darf dann ein Holzkästchen schütteln und aus diesem eine Nummer ziehen. Die Nummer gibt man dann dem Typ an der Kasse, der einem dann die dazugehörige Prophezeiung (auf nem kleinen weißen Zettel geschrieben) gibt. Anscheinend (ich konnte die Schriftzeichen nicht lesen) war's keine besonders gute... Daher "musste" ich dann die oben bereits beschriebene Gott-Anrufung durchführen und den Gott darum bitten, dass er mir hilft, mein schweres Schicksal abzuwenden. Hat wohl aufgrund des Mukade-Bisses nur halbwegs geklappt...
| "Segnung" des neuen Autos... ohne Worte... |
| Tôri |
| Reinigungsritual vor dem Betreten des Schreins |
| Reinigungsbecken... mit schöner Drachenfigur! |
| Tempel zu Ehren von Ame-no-Uzume |
| mit schöner Froschfigur :) |
| Aufhängestation für Holztafeln, die man vor Ort kaufen konnte |
Auf dem Gelände des Schreins stehen verschiedene Gebäude, von denen das Hauptgebäude der shintoistischen Gottheit Sarutahiko no Ōkami gewidmet ist. Ein kleineres Gebäude ist dessen Frau, der Göttin Ame no Uzume, gewidmet. In einem weiteren Gebäude waren verschiedene Kunstgegenstände ausgestellt (die man auch kaufen konnte) und auch auf dem Gelände selbst konnte man kleine Souvenirs kaufen. Da ich von Talismanen nicht besonders viel halte (wie auch allgemein von Aberglauben (Glauben? hahaha) und dergleichen), habe ich dort aber nichts gekauft...
| :) |
| Mit Poy und Vi! |
Die letzte Station war ein traditionelles Teehaus, das sich ebenfalls auf dem Schrein-Gelände befindet. Wir saßen in einem quadratischen Zimmer, in dem die Tee-Zeremonie für uns abgehalten wurde. Wir bekamen zunächst eine Süßigkeit serviert (Momiji, sehr sehr lecker!), die wirklich unglaublich süß war, fast schon zu sehr... danach wurde dann der Tee gebracht. Der Tee, der für Tee-Zeremonien verwendet wird, ist sehr bitter, schmeckt aber trotzdem sehr erfrischend. Das interessanteste Detail is vermutlich, dass er auf der Oberfläche schäumt. Die Kombination aus supersüß und sehr bitter ist übrigens mit Absicht, damit diese beiden Dinge zusammen genommen sich wiederum ergänzen.
Im Anschluss wurden wir noch in ein kleines privates Zimmer für Tee-Zeremonien geführt, in dem vielleicht 5 Leute Platz finden. Eine richtige Teezeremonie kann, je nach Personenanzahl, den ganzen Tag in Anspruch nehmen. Sollte ich mir merken, falls ich mal wieder an einer teilnehmen sollte!
| Tee-Zeremonie Vorraum |
| mit Iin und Poy |
Soviel mal zum kulturellen Teil. Demnächst noch mehr Bilder, aber nachdem ich 2 Nächte lang kaum geschlafen habe, verschiebe ich das mal auf "bald"...
Good night, starshine!
Freitag, 8. Juni 2012
Getting paranoid...
Hello people of the universe!
Lang lang ist's schon wieder her.
Hab meine letzten Mitt-Semester-Tests hinter mich gebracht und fand auch, dass die recht gut gelaufen sind. 18/20 Punkten in Kaiwa (Konversation) kann sich doch durchaus sehen lassen, finde ich! Die restlichen Ergebnisse folgen wohl nächste Woche... ich bin gespannt!
Ansonsten läuft hier alles so seinen üblichen Gang: unter der Woche Uni, am Wochenende was mit Freunden unternehmen, die Früchte sind immer noch teuer (bis auf die Wassermelone, die kostet jetzt tatsächlich nur noch 15 Euro, hahaha) und selbst wenn man mal denkt, dass man in einem Monat nicht so viel Geld ausgibt, tut man es irgendwie doch...
Diesen Monat habe ich mich das erste Mal an japanischen Klamotten gütlich getan (in einem Second-Hand-Shop) und mir zudem ein paar Jogging-Schuhe angeschafft. Ich glaube nicht, dass ich bisher wirklich zugenommen habe, aber ein bisschen Sport kann ja nicht schaden. Wald- oder Feldwege gibts hier leider keine, aber man kann sehr schön am Meer entlangjoggen, was das Ganze wieder wettmacht.
Eigentlich wollte ich heute wieder joggen gehen, aber dafür hab ich heute definitiv zu viel Schlafmangel. Der liegt nicht (nur), wie man vielleicht vermutet, daran, dass ich schlichtweg zu spät ins Bett gehe. Tatsächlich bin ich heute Morgen nämlich um halb 6 aufgewacht mit einem seltsam brennenden Oberarm, der gar nicht mehr aufhören wollte. Hab dahinter nur nen harmlosen Mückenstich vermutet, n bisschen Fenistil draufgemacht und mich wieder ins Bett gelegt. Dann sah ich aus dem Augenwinkel was unter dem Bett hervorhuschen, nämlich - eine Mukade (Hundertfüßler)! Brennender Arm und Hundertfüßler, das kann man sich jetzt ja leicht zusammenreimen, was wohl passiert ist...
Hab also erstmal mädchenhaft nen Schreier fahren lassen und bin leicht panisch aus meinem Zimmer geflüchtet und hab mir das Mukadenspray geschnappt. Letzten Endes habe ich mich dann aber doch nicht mehr in mein Zimmer reingetraut, da das Vieh beim ersten Sprühversuch wieder unter die Matratze geflüchtet ist. Hab also eine andere deutsche Austauschstudentin aus meinem Wohnheim alarmiert, die das Vieh dann heldenhaft für mich erlegt hat (danke, Maj-Britt! T___T). Meine Nachbarin hat dann noch den Medizinschrank für mich aufgeschlossen und mir ne spezielle Salbe verabreicht. Es hat dann eigentlich auch gleich aufgehört zu brennen und hab auch ansonsten keine Beschwerden, bin aber zur Sicherheit nochmal in der uni-eigenen Krankenstation vorbeigegangen. Die haben mir allerdings auch das Gleiche gesagt und mir nur Salbe gegeben. Witzigerweise haben die erstmal meine Keratosis Pilaris (diese roten Pickelchen aufgrund von eingewachsenen Haaren) als Reaktion auf den Mukade-Biss gesehen und waren dann sehr erstaunt, dass man vom Stich so gut wie nichts gesehen hat :D
Also erstmal aufatmen, es ist nicht weiter schlimm. Dezent paranoid bin ich jetzt aber natürlich trotzdem und ich würde liebend gerne nicht mehr in diesem Bett schlafen...
Soviel zum Thema Insekten hier, das war vermutlich einer der widerlichsten Momente in meinem Leben!
Am Sonntag folgt dann dafür als Ausgleich ein schöner Moment: Habe mich nach langem Überlegen endlich dazu entschlossen, mir Extensions machen zu lassen. Die sind in Japan ziemlich billig (ca. 80 Euro und 2-3 Monate tragbar) und da ich mir das ja sowieso schon in Deutschland überlegt hatte, ist das eine ganz gute Gelegenheit. Bilder folgen dann!
Ebenso noch die Bilder von meiner letzten Exkursion, aber jetzt werde ich mich erstmal meiner Paranoia stellen müssen und mein Bett frisch beziehen müssen, wobei ich die Matratze ja unweigerlich anheben muss. Uwaah...
Liebe Grüße von der Insektengeschädigten...
Lang lang ist's schon wieder her.
Hab meine letzten Mitt-Semester-Tests hinter mich gebracht und fand auch, dass die recht gut gelaufen sind. 18/20 Punkten in Kaiwa (Konversation) kann sich doch durchaus sehen lassen, finde ich! Die restlichen Ergebnisse folgen wohl nächste Woche... ich bin gespannt!
Ansonsten läuft hier alles so seinen üblichen Gang: unter der Woche Uni, am Wochenende was mit Freunden unternehmen, die Früchte sind immer noch teuer (bis auf die Wassermelone, die kostet jetzt tatsächlich nur noch 15 Euro, hahaha) und selbst wenn man mal denkt, dass man in einem Monat nicht so viel Geld ausgibt, tut man es irgendwie doch...
Diesen Monat habe ich mich das erste Mal an japanischen Klamotten gütlich getan (in einem Second-Hand-Shop) und mir zudem ein paar Jogging-Schuhe angeschafft. Ich glaube nicht, dass ich bisher wirklich zugenommen habe, aber ein bisschen Sport kann ja nicht schaden. Wald- oder Feldwege gibts hier leider keine, aber man kann sehr schön am Meer entlangjoggen, was das Ganze wieder wettmacht.
Eigentlich wollte ich heute wieder joggen gehen, aber dafür hab ich heute definitiv zu viel Schlafmangel. Der liegt nicht (nur), wie man vielleicht vermutet, daran, dass ich schlichtweg zu spät ins Bett gehe. Tatsächlich bin ich heute Morgen nämlich um halb 6 aufgewacht mit einem seltsam brennenden Oberarm, der gar nicht mehr aufhören wollte. Hab dahinter nur nen harmlosen Mückenstich vermutet, n bisschen Fenistil draufgemacht und mich wieder ins Bett gelegt. Dann sah ich aus dem Augenwinkel was unter dem Bett hervorhuschen, nämlich - eine Mukade (Hundertfüßler)! Brennender Arm und Hundertfüßler, das kann man sich jetzt ja leicht zusammenreimen, was wohl passiert ist...
Hab also erstmal mädchenhaft nen Schreier fahren lassen und bin leicht panisch aus meinem Zimmer geflüchtet und hab mir das Mukadenspray geschnappt. Letzten Endes habe ich mich dann aber doch nicht mehr in mein Zimmer reingetraut, da das Vieh beim ersten Sprühversuch wieder unter die Matratze geflüchtet ist. Hab also eine andere deutsche Austauschstudentin aus meinem Wohnheim alarmiert, die das Vieh dann heldenhaft für mich erlegt hat (danke, Maj-Britt! T___T). Meine Nachbarin hat dann noch den Medizinschrank für mich aufgeschlossen und mir ne spezielle Salbe verabreicht. Es hat dann eigentlich auch gleich aufgehört zu brennen und hab auch ansonsten keine Beschwerden, bin aber zur Sicherheit nochmal in der uni-eigenen Krankenstation vorbeigegangen. Die haben mir allerdings auch das Gleiche gesagt und mir nur Salbe gegeben. Witzigerweise haben die erstmal meine Keratosis Pilaris (diese roten Pickelchen aufgrund von eingewachsenen Haaren) als Reaktion auf den Mukade-Biss gesehen und waren dann sehr erstaunt, dass man vom Stich so gut wie nichts gesehen hat :D
Also erstmal aufatmen, es ist nicht weiter schlimm. Dezent paranoid bin ich jetzt aber natürlich trotzdem und ich würde liebend gerne nicht mehr in diesem Bett schlafen...
Soviel zum Thema Insekten hier, das war vermutlich einer der widerlichsten Momente in meinem Leben!
Am Sonntag folgt dann dafür als Ausgleich ein schöner Moment: Habe mich nach langem Überlegen endlich dazu entschlossen, mir Extensions machen zu lassen. Die sind in Japan ziemlich billig (ca. 80 Euro und 2-3 Monate tragbar) und da ich mir das ja sowieso schon in Deutschland überlegt hatte, ist das eine ganz gute Gelegenheit. Bilder folgen dann!
Ebenso noch die Bilder von meiner letzten Exkursion, aber jetzt werde ich mich erstmal meiner Paranoia stellen müssen und mein Bett frisch beziehen müssen, wobei ich die Matratze ja unweigerlich anheben muss. Uwaah...
Liebe Grüße von der Insektengeschädigten...
Montag, 28. Mai 2012
Sushi Sushi Sushi Bar...
Hello people of the universe,
mal wieder ein paar neue Bilderchen aus dem Land von Reis und Fisch und Nudeln und sämtlichen sonstigen Sachen, die dick machen...
Ich bin sogar jetzt noch, also knapp 3 Stunden später, mehr tot als lebendig... aber danke an alle für den lustigen Onsen-Sushi-Trip!
Diese und nächste Woche stehen meine Mitt-Semester-Prüfungen an, danach gibts dann hoffentlich auch wieder mehr.
mal wieder ein paar neue Bilderchen aus dem Land von Reis und Fisch und Nudeln und sämtlichen sonstigen Sachen, die dick machen...
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| Sushi Bar Nr. 1... beim Zubereiten zugucken inklusive! |
![]() |
| Sushi Bar Nr. 2... |
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| ... mit elektronischem Sushi-Bestellverfahren! |
![]() | ||
| Sushi-Leichen |
Ich bin sogar jetzt noch, also knapp 3 Stunden später, mehr tot als lebendig... aber danke an alle für den lustigen Onsen-Sushi-Trip!
Diese und nächste Woche stehen meine Mitt-Semester-Prüfungen an, danach gibts dann hoffentlich auch wieder mehr.
Dienstag, 15. Mai 2012
Regen macht schön!
... das versuche ich mir zumindest einzureden, nachdem ich mittlerweile zum gefühlt 23. Mal durch den Regen gefahren und zumindest auf halber Höhe durchnässt wurde.
Allerdings muss ich unbedingt noch die neuen Dimensionen der japanischen Früchtepreise zum Besten geben. Oh Mann, das ist wirklich so unglaublich, dass ich es einfach erzählen muss:
War heute noch schnell einkaufen und schlenderte mal wieder durch die Obst- und Gemüseabteilung. Dienstag gibt's normalerweise billig Gemüse, anscheinend ist das dann aber auch nur auf das Gemüse beschränkt und gilt nicht für das Obst... Nachdem ich jedenfalls bei einem Preis von 750 Yen (also knapp 7,50 Euro) für eine Plastikschale mit 3 Honigmelonenstückchen schon fast aus den Latschen gekippt bin, bin ich bei dem Preis für eine (ganze) Wassermelone völlig abgedreht:
2.374 YEN!!!!! 24 Euro für eine Wassermelone!!!!
Ich bin immer noch geschockt... Nächstes Mal gibt's das Beweisfoto.
Und bis dahin esse ich mal genüsslich meine Schale mit 4-Euro-Frust-Erdbeeren, da mir gestern irgendein Penner mein (abgeschlossenes) Fahrrad geklaut hat... kommt mir langsam echt schlimmer als in Spanien vor mit dem Fahrradklau hier (hab das mittlerweile schon von 3 Leuten gehört, denen das Fahrrad geklaut wurde). Das Blöde ist: Selbst wenn es gefunden wird, kann ich vermutlich nicht beweisen, dass es meines ist, da ich keinen "Fahrradschein" oder dergleichen besitze. Da ist zwar ein Aufkleber von meinem Wohnheim drauf, der ist allerdings noch von meiner Vorbesitzerin und bringt mir somit wahrscheinlich nichts.
Was mich hier übrigens auch echt nervt: Japaner sind ja zumindest auf der Straße und auch in Behörden und sonstwo die höflichsten und hilfsbereitesten Menschen überhaupt. Aber im Supermarkt werden die Ellbogen ausgefahren! Ist wirklich schlimm. Die Menschen schlappen samt Einkaufswagen nur im Weg rum, bleiben mitten im Gand stehen (das kann ich ja schonmal gar nicht leiden) und sind generell in einem Schneckentempo unterwegs, dass es mir fast den Atem verschlägt. Da könnten sie echt mal ne n Gang zulegen!
Abgesehen von dem ärgerlichen Fahrradklau gehts mir aber ganz gut, Studium geht auch gut voran und meine Kommunikationsfähigkeiten bessern sich (zumindest bei Alltagssachen, wenn mir jemand was beim Kenpô beispielsweise erklärt, komm ich noch nicht so mit, es sei denn, derjenige macht das Ganze noch vor). Nächste Woche wäre gleichzeitig noch ne Art Trainingscamp vom Shôrinjikenpô, aber ich glaube nicht, dass ich da hingehen werde. Das wäre immer abends ab 18 Uhr und man trainiert und isst dann zusammen, aber insgesamt 9000 Yen dafür auszugeben ist es mir dann doch nicht wert, zumal mein primärer Club immer noch der Dance Club ist und dieser mir wichtiger ist.
Aber erstmal steht am Samstag hier großer Küchenputztag im Mädchenwohnheim an... yeah!
Also dann Leute, bleibt sauber! :D
P.S. Bei Nacht kommen in Japan nicht die Ratten, sondern die Kellerasseln aus ihren Löchern...
Allerdings muss ich unbedingt noch die neuen Dimensionen der japanischen Früchtepreise zum Besten geben. Oh Mann, das ist wirklich so unglaublich, dass ich es einfach erzählen muss:
War heute noch schnell einkaufen und schlenderte mal wieder durch die Obst- und Gemüseabteilung. Dienstag gibt's normalerweise billig Gemüse, anscheinend ist das dann aber auch nur auf das Gemüse beschränkt und gilt nicht für das Obst... Nachdem ich jedenfalls bei einem Preis von 750 Yen (also knapp 7,50 Euro) für eine Plastikschale mit 3 Honigmelonenstückchen schon fast aus den Latschen gekippt bin, bin ich bei dem Preis für eine (ganze) Wassermelone völlig abgedreht:
2.374 YEN!!!!! 24 Euro für eine Wassermelone!!!!
Ich bin immer noch geschockt... Nächstes Mal gibt's das Beweisfoto.
Und bis dahin esse ich mal genüsslich meine Schale mit 4-Euro-Frust-Erdbeeren, da mir gestern irgendein Penner mein (abgeschlossenes) Fahrrad geklaut hat... kommt mir langsam echt schlimmer als in Spanien vor mit dem Fahrradklau hier (hab das mittlerweile schon von 3 Leuten gehört, denen das Fahrrad geklaut wurde). Das Blöde ist: Selbst wenn es gefunden wird, kann ich vermutlich nicht beweisen, dass es meines ist, da ich keinen "Fahrradschein" oder dergleichen besitze. Da ist zwar ein Aufkleber von meinem Wohnheim drauf, der ist allerdings noch von meiner Vorbesitzerin und bringt mir somit wahrscheinlich nichts.
Was mich hier übrigens auch echt nervt: Japaner sind ja zumindest auf der Straße und auch in Behörden und sonstwo die höflichsten und hilfsbereitesten Menschen überhaupt. Aber im Supermarkt werden die Ellbogen ausgefahren! Ist wirklich schlimm. Die Menschen schlappen samt Einkaufswagen nur im Weg rum, bleiben mitten im Gand stehen (das kann ich ja schonmal gar nicht leiden) und sind generell in einem Schneckentempo unterwegs, dass es mir fast den Atem verschlägt. Da könnten sie echt mal ne n Gang zulegen!
Abgesehen von dem ärgerlichen Fahrradklau gehts mir aber ganz gut, Studium geht auch gut voran und meine Kommunikationsfähigkeiten bessern sich (zumindest bei Alltagssachen, wenn mir jemand was beim Kenpô beispielsweise erklärt, komm ich noch nicht so mit, es sei denn, derjenige macht das Ganze noch vor). Nächste Woche wäre gleichzeitig noch ne Art Trainingscamp vom Shôrinjikenpô, aber ich glaube nicht, dass ich da hingehen werde. Das wäre immer abends ab 18 Uhr und man trainiert und isst dann zusammen, aber insgesamt 9000 Yen dafür auszugeben ist es mir dann doch nicht wert, zumal mein primärer Club immer noch der Dance Club ist und dieser mir wichtiger ist.
Aber erstmal steht am Samstag hier großer Küchenputztag im Mädchenwohnheim an... yeah!
Also dann Leute, bleibt sauber! :D
P.S. Bei Nacht kommen in Japan nicht die Ratten, sondern die Kellerasseln aus ihren Löchern...
Samstag, 12. Mai 2012
Some more pictures...
Freitag, 11. Mai 2012
Ein Lebenszeichen
Nur mal so schnell zwischendurch:
Hab meine erste wirklich arbeitsame Uniwoche hinter mich gebracht, unzählige Vokabeln gelernt, die ich wahrscheinlich nie wieder in meinem Leben brauche und erfolgreich eine Gruppenpräsentation über - na, wer hätte es gedacht? - Buddhismus gehalten! Mittlerweile fehlen mir glaube ich nicht mehr viele Schulen, bis ich über den kompletten japanischen Buddhismus zumindest oberflächlich Bescheid weiß...
Leider kam dadurch der Sport ein wenig zu kurz, aber ich konnte immerhin am Montag mal in Shôrinjikenpô reinschnuppern. Das ist sozusagen die japanisierte Version von chinesischem Kung-Fu und eben Kenpô (das ist eine Art Boxen, ebenfalls aus China). Meiner Meinung nach hab ich mich ganz gut "geschlagen" (höhö, Wortwitz!), auch wenn man bei Japanern nie so recht weiß, was sie wirklich über einen denken. Sie sagen zwar immer "Oh, gut!" oder Ähnliches, aber wenn man nachfragt, ist es doch noch nicht so gut wie besagt und perfekt schon gar nicht! (Ich glaube, das wird man nie von einem Japaner zu hören bekommen: Perfekt! Fraglich, ob das Wort im Japanischen überhaupt existiert...)
Jedenfalls haben wir zunächst verschiedene Schlag- und Tritttechniken trainiert. Eigentlich handelt es sich dabei um genau eine Art von Schlag bzw. Tritt, nur kann man beides je nach Anlass mit dem vorderen oder mit dem hinteren Arm/ Bein ausführen. Das hat dann jeweils auch nen unterschiedlichen Namen, die ich leider schon wieder vergessen habe^^ Man wird es mir dummem Ausländer nachsehen...
Anschließend haben wir noch abrollen geübt. Das ist so eine Sache, die ich beim Capoeira ein wenig vermisse, weil man das da überhaupt nicht lernt (es würde auch nicht wirklich passen, aber dadurch is fallen immer ne recht schmerzhafte Angelegenheit). Keine Ahnung ob ichs gut gemacht habe (angeblich ja, aber wer weiß!), jedenfalls hatte ich danach richtig Muskelkater im Rücken! Zum Schluss haben wir noch ein wenig Etikette geübt. Vor jeder Übung bittet man seinen Trainingspartner wortwörtlich mit dem Sätzchen "Onegai shimasu!", nach jeder Partnerübung bedankt man sich mit "Arigatô gozaimashita!". Das übrigens nicht nur vor dem Trainingspartner, sondern auch vor dem Trainingsleiter. Ähnlich verhält es sich mit aufstellen (alle in Reih und Glied, Beine zusammen, Hände in bestimmter Weise gefaltet) und hinsetzen: Es gibt auch für's Hinsetzen eine bestimmte Reihenfolge, also beispielsweise wann welches Knie auf den Boden gesetzt wird, welches beim Aufstehen dann wieder zuerst bewegt wird usw. Für mich ein wenig befremdlich am Anfang, aber ich vermute, das ist in sämtlichen japanischen Kampfsportarten nicht anders.
Apropos streng: Neben mir, 2 anderen Deutschen und einem Spanier trainiert ebenfalls noch eine Koreanerin diesen Kampfsport. Sie hatte sich letztens die Haare braun gefärbt, als ich sie gestern aber in der Küche getroffen habe, hatte sie wieder schwarze Haare. Als ich sie darauf angesprochen habe, meinte sie, dass man ihr beim Shôrinjikenpô nahe gelegt habe, dass Asiaten mit gefärbten Haaren nicht am Training teilnehmen dürfen, und sie daher ihre Haare wieder notgedrungen "geschwärzt" hat. Sehr interessant! Anscheinend würde diese Regelung (gilt übrigens auch für Mittel- und Oberschüler in Japan) aber nicht aus Europäer zutreffen, da diese ja sowieso von Natur aus (meistens zumindest) keine schwarzen Haare hätten.
Ansonsten bin ich noch mehr oder weniger fleißig beim Hip-Hop-Tanz dabei und komme mir zumindest nicht mehr total hölzern, sondern nur noch hölzern vor ;) Also ich denke mal, es geht insgesamt aufwärts. Hoffentlich auch bald mal mit dem Wetter, ich habe keine Lust mehr auf ewigen Sturm...
*close for now*
Until next time!
Hab meine erste wirklich arbeitsame Uniwoche hinter mich gebracht, unzählige Vokabeln gelernt, die ich wahrscheinlich nie wieder in meinem Leben brauche und erfolgreich eine Gruppenpräsentation über - na, wer hätte es gedacht? - Buddhismus gehalten! Mittlerweile fehlen mir glaube ich nicht mehr viele Schulen, bis ich über den kompletten japanischen Buddhismus zumindest oberflächlich Bescheid weiß...
Leider kam dadurch der Sport ein wenig zu kurz, aber ich konnte immerhin am Montag mal in Shôrinjikenpô reinschnuppern. Das ist sozusagen die japanisierte Version von chinesischem Kung-Fu und eben Kenpô (das ist eine Art Boxen, ebenfalls aus China). Meiner Meinung nach hab ich mich ganz gut "geschlagen" (höhö, Wortwitz!), auch wenn man bei Japanern nie so recht weiß, was sie wirklich über einen denken. Sie sagen zwar immer "Oh, gut!" oder Ähnliches, aber wenn man nachfragt, ist es doch noch nicht so gut wie besagt und perfekt schon gar nicht! (Ich glaube, das wird man nie von einem Japaner zu hören bekommen: Perfekt! Fraglich, ob das Wort im Japanischen überhaupt existiert...)
Jedenfalls haben wir zunächst verschiedene Schlag- und Tritttechniken trainiert. Eigentlich handelt es sich dabei um genau eine Art von Schlag bzw. Tritt, nur kann man beides je nach Anlass mit dem vorderen oder mit dem hinteren Arm/ Bein ausführen. Das hat dann jeweils auch nen unterschiedlichen Namen, die ich leider schon wieder vergessen habe^^ Man wird es mir dummem Ausländer nachsehen...
Anschließend haben wir noch abrollen geübt. Das ist so eine Sache, die ich beim Capoeira ein wenig vermisse, weil man das da überhaupt nicht lernt (es würde auch nicht wirklich passen, aber dadurch is fallen immer ne recht schmerzhafte Angelegenheit). Keine Ahnung ob ichs gut gemacht habe (angeblich ja, aber wer weiß!), jedenfalls hatte ich danach richtig Muskelkater im Rücken! Zum Schluss haben wir noch ein wenig Etikette geübt. Vor jeder Übung bittet man seinen Trainingspartner wortwörtlich mit dem Sätzchen "Onegai shimasu!", nach jeder Partnerübung bedankt man sich mit "Arigatô gozaimashita!". Das übrigens nicht nur vor dem Trainingspartner, sondern auch vor dem Trainingsleiter. Ähnlich verhält es sich mit aufstellen (alle in Reih und Glied, Beine zusammen, Hände in bestimmter Weise gefaltet) und hinsetzen: Es gibt auch für's Hinsetzen eine bestimmte Reihenfolge, also beispielsweise wann welches Knie auf den Boden gesetzt wird, welches beim Aufstehen dann wieder zuerst bewegt wird usw. Für mich ein wenig befremdlich am Anfang, aber ich vermute, das ist in sämtlichen japanischen Kampfsportarten nicht anders.
Apropos streng: Neben mir, 2 anderen Deutschen und einem Spanier trainiert ebenfalls noch eine Koreanerin diesen Kampfsport. Sie hatte sich letztens die Haare braun gefärbt, als ich sie gestern aber in der Küche getroffen habe, hatte sie wieder schwarze Haare. Als ich sie darauf angesprochen habe, meinte sie, dass man ihr beim Shôrinjikenpô nahe gelegt habe, dass Asiaten mit gefärbten Haaren nicht am Training teilnehmen dürfen, und sie daher ihre Haare wieder notgedrungen "geschwärzt" hat. Sehr interessant! Anscheinend würde diese Regelung (gilt übrigens auch für Mittel- und Oberschüler in Japan) aber nicht aus Europäer zutreffen, da diese ja sowieso von Natur aus (meistens zumindest) keine schwarzen Haare hätten.
Ansonsten bin ich noch mehr oder weniger fleißig beim Hip-Hop-Tanz dabei und komme mir zumindest nicht mehr total hölzern, sondern nur noch hölzern vor ;) Also ich denke mal, es geht insgesamt aufwärts. Hoffentlich auch bald mal mit dem Wetter, ich habe keine Lust mehr auf ewigen Sturm...
*close for now*
Until next time!
Samstag, 5. Mai 2012
Tokyo!
| 1. Tag: Shinjuku! |
| Mit Eva! |
| in schwarz-weiß... |
| ... in Farbe... |
| ... und bei Nacht! |
| Das beste Eis der Welt *___* |
| Eingang zum Host-Viertel :D |
| für Christine ;) |
| im Inokashira-Park |
| Finde den Fisch! |
| mit Saya! |
| Fratzen dürfen auch mal sein :) |
| Blümchen! |
| Shibuya! |
| Es ist DIE Kreuzung! |
| Big Ball(s)? Es musste einfach sein! :D |
| Dramatisch beim Karaoke mit Fischauge-Objektiv! |
| Wie sich Japaner Deutschland vorstellen... |
| Dramatisch singen Teil 2 |
| Später beim Capoeira :) |
| Mit Olho de Águia |
| Musik-Workshop mit Boa Voz - Vorbereitung |
| Lernen der Namen der verschiedenen Berimbau-Teile. Bin jetzt top informiert! |
| Kleines Rollenspiel |
| Tocando. Ich weiß aber leider nicht mehr, welche von den 14 Toques... (vermutlich sollte man die "Fanta Laranja-toque" aber in dicke Anführungsstriche setzen! :D ) |
| Nach dem Theorie-Teil... |
| ... an die Praxis! |
| Mit Boa Voz. Ich habe nach dem Workshop erfahren, dass ihm in Amerika am Flughafen 17 Berimbaus gestohlen wurden. Unglaublich! |
| Random Schuh-Bild! Eigentlich unbeabsichtigt... |
| Letzter Tag mit Shiori, Eva und Manuel in Shibuya! |
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