... das versuche ich mir zumindest einzureden, nachdem ich mittlerweile zum gefühlt 23. Mal durch den Regen gefahren und zumindest auf halber Höhe durchnässt wurde.
Allerdings muss ich unbedingt noch die neuen Dimensionen der japanischen Früchtepreise zum Besten geben. Oh Mann, das ist wirklich so unglaublich, dass ich es einfach erzählen muss:
War heute noch schnell einkaufen und schlenderte mal wieder durch die Obst- und Gemüseabteilung. Dienstag gibt's normalerweise billig Gemüse, anscheinend ist das dann aber auch nur auf das Gemüse beschränkt und gilt nicht für das Obst... Nachdem ich jedenfalls bei einem Preis von 750 Yen (also knapp 7,50 Euro) für eine Plastikschale mit 3 Honigmelonenstückchen schon fast aus den Latschen gekippt bin, bin ich bei dem Preis für eine (ganze) Wassermelone völlig abgedreht:
2.374 YEN!!!!! 24 Euro für eine Wassermelone!!!!
Ich bin immer noch geschockt... Nächstes Mal gibt's das Beweisfoto.
Und bis dahin esse ich mal genüsslich meine Schale mit 4-Euro-Frust-Erdbeeren, da mir gestern irgendein Penner mein (abgeschlossenes) Fahrrad geklaut hat... kommt mir langsam echt schlimmer als in Spanien vor mit dem Fahrradklau hier (hab das mittlerweile schon von 3 Leuten gehört, denen das Fahrrad geklaut wurde). Das Blöde ist: Selbst wenn es gefunden wird, kann ich vermutlich nicht beweisen, dass es meines ist, da ich keinen "Fahrradschein" oder dergleichen besitze. Da ist zwar ein Aufkleber von meinem Wohnheim drauf, der ist allerdings noch von meiner Vorbesitzerin und bringt mir somit wahrscheinlich nichts.
Was mich hier übrigens auch echt nervt: Japaner sind ja zumindest auf der Straße und auch in Behörden und sonstwo die höflichsten und hilfsbereitesten Menschen überhaupt. Aber im Supermarkt werden die Ellbogen ausgefahren! Ist wirklich schlimm. Die Menschen schlappen samt Einkaufswagen nur im Weg rum, bleiben mitten im Gand stehen (das kann ich ja schonmal gar nicht leiden) und sind generell in einem Schneckentempo unterwegs, dass es mir fast den Atem verschlägt. Da könnten sie echt mal ne n Gang zulegen!
Abgesehen von dem ärgerlichen Fahrradklau gehts mir aber ganz gut, Studium geht auch gut voran und meine Kommunikationsfähigkeiten bessern sich (zumindest bei Alltagssachen, wenn mir jemand was beim Kenpô beispielsweise erklärt, komm ich noch nicht so mit, es sei denn, derjenige macht das Ganze noch vor). Nächste Woche wäre gleichzeitig noch ne Art Trainingscamp vom Shôrinjikenpô, aber ich glaube nicht, dass ich da hingehen werde. Das wäre immer abends ab 18 Uhr und man trainiert und isst dann zusammen, aber insgesamt 9000 Yen dafür auszugeben ist es mir dann doch nicht wert, zumal mein primärer Club immer noch der Dance Club ist und dieser mir wichtiger ist.
Aber erstmal steht am Samstag hier großer Küchenputztag im Mädchenwohnheim an... yeah!
Also dann Leute, bleibt sauber! :D
P.S. Bei Nacht kommen in Japan nicht die Ratten, sondern die Kellerasseln aus ihren Löchern...
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